TIPP! Der gläserne Leser

25 07 2021

Digital ist bequem, birgt aber auch Gefahr und weckt Begehrlichkeiten. Wo Daten erhoben werden, wird es immer einen geben, der sie abschöpfen will. „Wer liest, der wird gelesen“ überschrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung schon vor fast zehn Jahren einen Beitrag über den „gläsernen Leser“. Tenor: Wer einen eBook-Reader benutzt, konsumiert nicht nur Daten, sondern erzeugt auch welche. Verlage erhalten Einblick in Leserköpfe, wissen präzise, wer wann wo bis wohin gelesen hat. Was seine Themen sind. Welche Textstellen er sich angestrichen hat. Und lernen – der entscheidende Punkt – was ankommt und was nicht. Und wie man das Leserbedürfnis optimieren kann.

Quelle: nordbayern.de





INFO! Unterschreiben: Kampagne #BuchistBuch

23 01 2021

Über 600 Bibliotheksleitungen fordern in einem Offenen Brief des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Gleichbehandlung beim Verleih von gedruckten Büchern und E-Books in Bibliotheken.

Momentan gibt es für Bibliotheken keine gesetzliche Grundlage für den Erwerb von E-Books. Das kann dazu führen, dass manche Titel gar nicht zu erwerben sind, andere zu deutlich höheren Preisen als dem Preis für private Käufer und oft sind die Lizenzen nur eine begrenzte Zeit nutzbar. Und teilweise können neue E-Books erst nach einem Jahr angeboten werden.

Anlässlich des geplanten Gesetzentwurfes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes appelliert der dbv nun im Rahmen der Kampagne #BuchistBuch diese Gesetzteslücke zu schließen.

 





NEWS! dbv fordert Regelung für E-Lending

18 09 2020

Anlässlich des heutigen „International Read an eBook Day“ fordert der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) in einer Pressemitteilung, dass eine Regelung für den Verleih von E-Books durch Bibliotheken in das Urhebergesetz aufgenommen wird. Hier geht’s zur Pressemitteilung sowie weiteren Informationen zum Thema auf der Website des dbv.





NEWS! Brein führt die Anklage gegen E-Book-Piraterie an

9 08 2020

BREIN ist eine gemeinnützige Anti-Piraterie-Organisation mit Sitz in den Niederlanden. Ihr Fokus liegt hauptsächlich auf Filmen und Musik, aber ein wachsendes Segment ist die E-Book-Piraterie. Um Klagen einzureichen und Websites oder Benutzergruppen auszuschalten, infiltrieren sie zunächst die Organisationen, um genügend Informationen zu erhalten, damit die Gerichte einen Beschluss ausstellen können. Oft ist das Ergebnis die Einreichung einer Klage. Wie funktioniert BREIN?

Quelle: goodreader.com





INFO! Wiederverkauf „gebrauchter“ E-Books

1 07 2020

Einem aktuellen Urteil des europäischen Gerichtshof nach muss beim Verkauf „gebrauchter“ E-Books die Genehmigung des Urhebers oder Lizenzinhabers eingeholt werden. Im Gegensatz zur Veräußerung von gedruckten Exemplaren liegt nach Ansicht der Richter bei E-Books keine Verbreitung, sondern eine zustimmungspflichtige, öffentliche Wiedergabe vor.

Quelle: LHR-law.de





INFO! Amazon speichert jede einzelne Berührung auf Kindles – hier erhältst du deine Daten

29 03 2020

Einer der großen Vorzüge der Kindle-Plattform ist der einfache Zugang zu Literatur. Im Kindle Store gekaufte eBooks können innerhalb weniger Sekunden auf einer Vielzahl von vernetzten Lesegeräten und Apps geladen und gelesen werden. Dazu hat Amazon natürlich gewisse Transaktionsdaten zu speichern und vorrätig zu halten. Aber Amazon speichert mehr. Viel mehr.

https://www.lesen.net/artikel/amazon-speichert-jede-einzelne-beruehrung-auf-kindles-hier-erhaeltst-du-deine-daten-146431/





EuGH: Gebrauchte E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden

8 01 2020

Ein niederländischer Leseclub, der „gebrauchte“ E-Books weitervermittelt, benötigt für seine Dienste die Erlaubnis der Urheber. Gelesene E-Books dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht ohne weiteres als „gebrauchte“ Exemplare übers Internet weiterverkauft werden. Nach EU-Recht handele es sich dabei um eine „öffentliche Wiedergabe“, für die es die Erlaubnis der Urheber bedürfe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag (Rechtssache C-263/18).

Weiterlesen & Quelle: EuGH: Gebrauchte E-Books dürfen nicht weiterverkauft werden | heise online





INFO! Ermittlungen gegen zwei Tatverdächtige laufen / Hausdurchsuchung bei E-Book-Piraten

23 11 2019

Ein 53-jährigen Österreicher und eine 72-Jährige Deutsche sollen mehr als 10.000 E-Books illegal über Tauschbörsen verbreitet und damit gut verdient haben – nun laufen Strafverfahren.

Quelle: Ermittlungen gegen zwei Tatverdächtige laufen / Hausdurchsuchung bei E-Book-Piraten / boersenblatt.net / 2019-10-30





Deutscher Bibliotheksverband e.V. (dbv) begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages

13 11 2019

Der Deutsche Bibliotheksverband begrüßt, dass der Deutsche Bundestag am 06. November den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für alle Verlagserzeugnisse beschlossen hat. Damit erstreckt sich der nach EU-Recht reduzierte Steuersatz von 7% nicht nur auf gedruckte Presse- und Bucherzeugnissen, sondern auch auf Apps, Websites und jetzt auch auf Datenbankangebote mit Büchern, Zeitungen und Zeitschriften.

Wir vom OnleiheVerbundHessen freuen uns über dieses deutliche Bekenntnis zur Stärkung digitaler Angebote in Bibliotheken.

Quelle & Weiterlesen hier: dbv – presse_details





NEWS! Wir könnten niemals einen gebrauchten E-Book-Marktplatz sehen

20 01 2019

Seitdem e-Books im letzten Jahrzehnt zum ersten Mal populär wurden, haben verschiedene Unternehmen auf der ganzen Welt mit einem Marktplatz für gebrauchte E-Books experimentiert. Die populärste Entwicklung in Nordamerika war ReDigi, die 2011 begann, aber durch eine Klage verschiedener Verlagsorganisationen 2013 bereits schließen musste. Seitdem ist der Fall vor verschiedenen Gerichten behandelt worden, und letzte Woche hat der Second Circuit Court of Appeals den Prozess eingestellt. Damit ist es fast unmöglich, dass ein solcher Dienst in der Zukunft existiert.

Quelle: goodereader.com (Englisch)