NEWS! Protest gegen „Zwangslizenz“ für E-Book-Ausleihe

5 05 2021

Der Bundesrat will, dass Verlage Bibliotheken digital erschienene Bücher lizenzieren müssen. Dagegen protestiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Der Bundesrat will erreichen, dass Verleger öffentlichen Bibliotheken für digital erschienene Bücher Nutzungsrechte einräumen müssen. Das stößt dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels sauer auf, der zusammen mit anderen Verbänden von einer „überstürzten gesetzlichen Regelung für die E-Book-Ausleihe“ spricht. Es sei falsch, „in den letzten Zügen eines laufenden Gesetzgebungsverfahrens überstürzt und ohne Not ein so komplexes Thema wie die E-Book-Ausleihe aufzunehmen“.

Quelle: heise.de





OVH-NEWS! Beschluss des OnleiheVerbundHessen zu K-Lizenzen vom Juni 2017

30 06 2017

logo_ovh_780_95.pngIm vergangenen Jahr hatte der OnleiheVerbundHessen entschieden, bis auf weiteres keine eMedien mit einer K-Lizenz (Kontingent-Lizenz) zu erwerben. Dieser Lizenztyp ist auf eine maximale Ausleihzahl mit einer gleichzeitigen Anzahl an möglichen Ausleihen begrenzt. Gründe hierfür waren mehrfache Ladenpreise sowie die Einschränkung der Nutzungsdauer auf 4 Jahre oder maximal 52 Ausleihen.

Da einige Verlage in der Zwischenzeit ihre Konditionen geändert haben, hat der OnleiheVerbundHessen seine Erwerbungsgrundsätze überprüft und angepasst. Diese sehen nun vor, dass alle Lizenzarten einschließlich K-Lizenzen gekauft werden können, sofern sie zum einfachen Ladenpreis und einer Nutzungsdauer von mindestens 48 Monaten angeboten werden. Liegen die Lizenzkosten darüber, wird im Einzelfall (z. B. TopSeller, preisgekrönte Titel) entschieden und die Anzahl der Staffelexemplare begrenzt.

Die derzeitige Rechtslage bietet für Bibliotheken langfristig kein finanzierbares und zukunftsfähiges Modell. Der OnleiheVerbundHessen unterstützt daher die Forderung des Deutschen Bibliotheksverbandes nach einer Aktualisierung des Urheberrechts mit dem Ziel der rechtlichen Gleichstellung des E-Book-Verleihs mit der Ausleihe physischer Medien. Zudem befürwortet der OnleiheVerbundHessen ein einheitliches und solidarisches Vorgehen der Bibliotheken bezüglich der Lizenzfrage.





NEWS! Offene Lernunterlagen in den USA

28 08 2016

„Binnen zwei Tagen haben der größte Online-Versandhändler Amazon und das US-Bildungsministerium miteinander verschränkte Initiativen für offen lizenzierte Bildungsunterlagen gestartet. Open Educational Resources (OER) sind damit zumindest in den USA mitten im Bildungsmainstream angekommen.“ Weiterlesen …

(Quelle: Netzpolitik.org)