OVH-NEWS! Interview mit Autor Michael Kibler: „Ein Krimi aus Münster – warum nicht?“

7 12 2022

Am Dienstag, 29. November 2022 las Autor Michael Kibler im Foyer der Kulturhalle Münster aus seinem gerade erst erschienenen Krimi „Stiller Hass“ vor, die Lesung ist ausgebucht. Im Gespräch mit der Gemeinde Münster verrät der Erfolgsautor, wie er Inspirationen findet, wie es sich anfühlt, ein druckfrisches Buch in den Händen zu halten und warum er sich vorstellen kann, auch mal einen Krimi über Münster zu schreiben.

Das Interview führte Meike Mittmeyer-Riehl.

Herr Kibler, Sie sind gebürtiger Heilbronner, leben aber schon lange in Darmstadt. Warum gerade dort?

Meine Mutter hat mich 1976 nach Darmstadt gezogen, sozusagen. Meine Großeltern haben damals auch in Darmstadt gewohnt. Und so habe ich über die Jahre hier Wurzeln geschlagen. Als meine Mutter nochmals wegziehen wollte, da habe ich sehr deutlich gemacht, dass ich hierbliebe. Sie ist übrigens auch bis zu ihrem Lebensende in Darmstadt geblieben.

Die meisten Ihrer Krimis spielen ja auch in Ihrer Wahl-Heimat. Ist Darmstadt so schaurig oder warum eignet sich die Stadt so gut dafür?

Es gibt so einen Grundsatz bei Schriftstellerinnen und Schriftstellern: „Schreibe über das, was du kennst.“ Das macht es mir dann in Darmstadt eher einfach. Ich liebe meine Stadt – und gebe ihr auf diese Weise auch etwas zurück.

Wie gehen Sie bei Ihrer Recherche vor – begleiten Sie manchmal auch „echte“ Kommissare bei der Arbeit?

Ja, zum Glück! Mein Motto ist: „Meine Romane müssen nicht wahrscheinlich, aber möglich sein.“ Und zum Glück habe ich in zwischen ein paar Kontakte bei der Polizei – aber nicht nur bei ihr – die meine Geschichten in Richtung „Möglichkeit“ erden.

Wie kommen Sie eigentlich auf Ihre Tatorte? Gehen Sie spazieren, sehen einen Platz und denken sich: Ach, da könnte eine Leiche liegen?

Ja, durchaus. Manchmal muss ich die Leichen aber auch nach dramaturgischen Gesichtspunkten drapieren. 

Ihr neuester Krimi „Stiller Hass“ ist soeben erschienen. Was ist das für ein Gefühl, das druckfrische Buch erstmals in den Händen zu halten?

So ein tolles! Das Schreiben, das Redigieren – und dann endlich tatsächlich das Buch in der Hand!! Wow! WOW!

Am 29. November kommen Sie zu einer Lesung in die Kulturhalle. Wäre das beschauliche Münster nicht auch mal ein geeigneter Krimi-Schauplatz?

(lacht) Ach, wissen Sie, ich glaube, jeder Ort, in dem ich inzwischen eine Lesung gemacht habe, hat diese Frage gestellt. Aber, ja, Münster. Warum nicht? In Münster-Breitfeld ist einmal eine ukrainische Musik-Gruppe aufgetreten, die ich sehr schätze: „Nactja i Potop“. Ich werde darüber nachdenken. Mit einer gewissen Hartnäckigkeit haben es ja auch andere Orte in meine Krimis geschafft. Und eine sehr, sehr gute Freundin von mir hat einmal in Altheim gewohnt. Also…

Über den Autor

Dr. Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren und ist Darmstädter aus Leidenschaft. Er studierte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie. Schreiben ist Passion seit mehr als der Hälfte seines Lebens. Weshalb er seit 1991 als Texter, Schriftsteller und PR-Profi arbeitet – seit 2002 freiberuflich. Sein Schwerpunkt sind Krimis.

Über das Event

2019 haben die Büchereien Münster und Altheim den Hessischen Bibliothekspreis gewonnen. Um diese besondere Auszeichnung noch mal gebührend zu feiern, haben die Büchereien Krimiautor Michael Kibler nach Münster eingeladen. Er las am Dienstag, 29. November um 19 Uhr im Foyer der Kulturhalle aus seinem neuesten Buch “Stiller Hass”. Die Veranstaltung war ausgebucht. Vielen Dank an die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die mit dem Preisgeld diesen Abend finanziert.





Sebastian Fitzek im Interview

13 05 2022

Sebastian Fitzekhttps://web.de/magazine/unterhaltung/kultur/sebastian-fitzek-interview-schreib-oder-stirb-haeufiger-frauen-maenner-krimis-36678664





Wie Bestseller den Buchmarkt prägen

30 03 2022

Thomas Wilking (Foto: Stefan Mays)

Thomas Wilking (Foto: Stefan Mays)

Wie wird ein Buch zum Bestseller? Was können Bestsellerlisten leisten? Diesen Fragen ist Deutschlandfunk Kultur nachgegangen, und hat dafür auch buchreport-Chefredakteur Thomas Wilking befragt. … mehr

Quelle: Wie Bestseller den Buchmarkt prägen – buchreport





Thriller-Autor Arne Dahl: „Schreiben ist für mich Freiheit!“

27 03 2022
Dahl plant schon eine neue Thrillerserie. Es wäre nach der „A-Gruppe“, „Opcop“ sowie „Berger & Blom“ bereits die vierte des schwedischen Bestsellerautors. (Foto: Piper)

Arne Dahl ist Schwedens heißester Thriller-Export: Seine Bücher sind Bestseller, die dazugehörigen Verfilmungen Quoten-Highlights. ntv.de verrät der Schwede seine Erfolgsgeheimnisse und den Grund, weshalb er die „Berger & Blom“-Reihe nun sterben lässt.

Quelle: Thriller-Autor Arne Dahl: „Schreiben ist für mich Freiheit!“ – n-tv.de





NEWS! Wie bereiten Sie sich auf das Gesetz zur digitalen Barrierefreiheit vor?

18 12 2020

Detlef Bauer, Barsortiment Libri © Karin Gerdes

Detlef Bauer, Barsortiment Libri © Karin Gerdes

Ab Juni 2025 müssen E-Books, E-Reader und Websiten barrierefrei sein, damit sie von blinden und sehbehinderten Menschen problemlos genutzt werden können. Das Thema ist neu für Sie? Dann lesen Sie diese Tipps von Mitgliedern der frisch gegründeten Börsenvereins-Taskforce Barrierefreiheit.

Quelle: Wie bereiten Sie sich auf das Gesetz zur digitalen Barrierefreiheit vor?





INFO! Wortsalon Schlitz – Podcast

16 08 2020

Lust auf einen literarischen Podcast? Dann auf zu Wortsalon Schlitz!

Das ist ein Podcast über Literatur, Buch und Szene und wird aus dem ehemaligen Frisiersalon Schlitz in Frankfurt-Rödelheim gesendet. Hier soll gemeinsam mit Gästen aus der Literaturbranche grundlegenden Fragen nachgegangen werden, alles rund um bestimmte Orte, die Balance von analog und digital oder der Zukunft von Bibliotheken oder Verlagen. Wortsalon Schlitz ist ein spannender Mix!

Quelle: Wortsalon Schlitz – Podcast





TIPP! Podcast „Weiter Lesen“ – eine neue Bühne für Bücher

1 08 2020

Das Literarische Colloquium Berlin zieht zu rbbKultur ins Radio und ins Internet: Unter dem Titel „weiter lesen – das LCB im rbb“ bieten das Literarische Colloquium Berlin (LCB) und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Autorinnen und Autoren eine neue Bühne. Die Lesebühne des LCB am Wannsee wird in Teilen zu rbbKultur ins Radio und ins Internet verlegt.

Quelle: Podcast | Eine Bühne für neue Bücher – weiter lesen | rbbKultur





TIPP! Interview mit Jasmin Schreiber, Autorin von „Marianengraben“

31 05 2020
Jasmin Schreiber

 

 

 

 

Ende Februar veröffentlicht die Frankfurter Autorin Jasmin Schreiber ihren Debütroman. Tage später werden wegen Corona sämtliche Lesungen abgesagt, die Kulturszene liegt brach. Jetzt organisiert die Autorin Literatur-Livestreams. Ein Interview.

Quelle: hessenschau.de





INFO! Sky du Mont über das Lesen und Schreiben von Büchern

12 10 2019

Sks du Mont erzählt in diesem Podcast im Gespräch mit Wolfgang Tischler, wie er zum Lesen – und zum Schreiben von Büchern kam.

https://www.literaturcafe.de/sky-du-mont-ueber-das-lesen-und-schreiben-von-buechern/





NEWS! Mario Vargas Llosa im Interview: „Ein Volk, das nicht liest, ist leichter zu manipulieren“ | STERN.de

17 08 2019

Mario Vargas Llosa ist ein peruanischer Schriftsteller, Polvargas-llosa-portra-titiker und Jounalist und einer der führenden lateinamerikanischen Autoren.

Im stern-Interview spricht der Nobelpreisträger über die Macht der Literatur, den neuen Nationalismus –  und die Liebe mit 83.

Quelle: Mario Vargas Llosa im Interview: „Ein Volk, das nicht liest, ist leichter zu manipulieren“ | STERN.de